Q: Wodurch kommt der Preis der Molywinch zustande?

A: Unsere Planung im Entwicklungsprozess sah einen Zielpreis von deutlich unter 20.000 € vor. Die Kosten für die verbauten Komponenten und der letztendliche Montageaufwand erforderten eine Neukalkulation, die zu dem aktuellen Verkaufspreis führte. Dennoch sind wir der Auffassung, dass unser Konzept einer hochleistungsfähigen und wartungsarmen Schleppwinde ein vergleichsweise preiswertes – und seinen Preis wertes – Produkt ermöglichte. Wir geben zu bedenken, was eine konventionelle Winde kosten würde, wenn darin ausschließlich Neuteile (ein neuer Automotor etc.) verbaut werden.

Q: Warum ist die Molywinch nicht mit einem Akku ausgerüstet und muss mit einem Generator oder mit Feststrom betrieben werden?

A: Nach eingehender Auseinandersetzung mit dieser Frage haben wir uns aus folgenden Gründen gegen den Einbau von Akkus entschieden: Der hohe Preis von Akkumulatoren steht in keinem Verhältnis zu deren kurzer Lebenszeit. Ein Akkupack mit Ladeelektronik kostet ca. 8.000 €. Im ungünstigen Fall beträgt die Akkuleistung nach 2 - 3 Jahren nur noch 50 - 70 %. Dann müssen sie ersetzt werden. Hinzu kommt, dass es notwendig ist, die Akkus an allen Tagen, an denen nicht geflogen wird, mit einer Erhaltungsladung zu pflegen. Sollte es hierbei zu einem Problem kommen, kann es passieren, dass die Akkus bereits nach der ersten Winterpause nicht mehr einsatzfähig sind.

Zurzeit denken wir darüber nach, ein Hybrid-System anzubieten, bei dem eine kleine Batterie mit einem ebenfalls kleinen Stromgenerator kombiniert wird. Die Motorsteuerung ist bereits dafür vorbereitet. Wir können allerdings nicht sagen, wann wir dieses Vorhaben realisieren, da uns gegenwärtig nicht die Mittel für die Entwicklung zur Verfügung stehen.

Q: Wann wird die Molywinch mit einem Seilrückholsystem ausgestattet sein?

A: Wir planen die Ausstattung der Winde mit einem Seilrückholsystem für das kommende Frühjahr. Dazu wird eine Trommel mit einem Rückholseil ausgestattet (länger, dünner, leichter), das über eine Umlenkrolle am Schleppseil ca. 50m vor dem Seilfallschirm (in Flugrichtung) befestigt wird. Das Vorschieben des Fahrhebels nach dem Schlepp führt dann dazu, dass das Schleppseil zurück an den Startplatz gezogen wird. Die Motorsteuerung regelt dabei die Zug- und Bremskräfte beider Motoren.

Q: Wird die Molywinch eine Funkfernsteuerung erhalten?

A: Das Bedienpult der Molywinch ist bereits für den Einbau eines Funkmoduls vorbereitet. Erste Tests sind bereits schon erfolgt. Die Funkfernsteuerung wird der nächste Entwicklungsschritt nach der Einführung des Seilrückholsystems sein.